Natürlich, lecker undvoller Vitamine
Fakten
Smoothies enthalten mehr Fruchtbestandteile als Saft: Beim Mixen bleibt ein größerer Teil des Fruchtfleischs und der Ballaststoffe im Getränk. Beim klassischen Entsaften werden viele feste Bestandteile dagegen abgetrennt.
Gefrorene Früchte ersetzen Eiswürfel: Sie kühlen und verdicken das Getränk, ohne beim Schmelzen zusätzliches Wasser abzugeben. Besonders Banane, Mango und Beeren eignen sich für eine cremige Konsistenz.
Manche Zutaten dicken nach: Haferflocken, Chiasamen und andere quellfähige Zutaten binden mit der Zeit Flüssigkeit. Ein Smoothie mit diesen Bestandteilen kann deshalb nach einigen Minuten deutlich fester werden.
Trennung ist häufig natürlich: Fruchtfasern, Flüssigkeit und Luft besitzen unterschiedliche Dichten und können sich beim Stehen sichtbar voneinander absetzen. Kurzes Schütteln oder Umrühren verbindet die Bestandteile wieder.
Natürlich, lecker undvoller Vitamine
Smoothies und Shakes werden im Mixer zubereitet, unterscheiden sich aber häufig in Grundlage und Konsistenz. Smoothies bestehen meist aus püriertem Obst oder Gemüse und einer Flüssigkeit wie Wasser, Saft, Milch oder einem pflanzlichen Drink. Shakes basieren häufiger auf Milch, Eiscreme, Joghurt oder ähnlichen cremigen Zutaten. Die Grenzen sind fließend, entscheidend ist ein ausgewogenes Verhältnis von Geschmack, Flüssigkeit und Textur.
Für einen gut mixbaren Smoothie kommen flüssige Zutaten zuerst in den Behälter, danach weiche und schließlich gefrorene oder feste Bestandteile. So können die Messer leichter eine gleichmäßige Strömung erzeugen. Banane, Mango, Avocado, Joghurt, Haferflocken oder eingeweichte Samen sorgen für Cremigkeit. Zu viele gefrorene Zutaten machen die Mischung sehr fest, zu viel Flüssigkeit lässt sie dagegen dünn und wenig aromatisch werden.
Früchte liefern natürliche Süße und Säure, Gemüse, Kräuter und Gewürze erweitern das Aroma. Beeren passen zu Joghurt und Vanille, Mango zu Limette und Ingwer, während grünes Blattgemüse durch Apfel, Birne oder Zitrusfrüchte ausgeglichen werden kann. Zusätzlicher Sirup oder Honig ist oft erst nach dem Mixen sinnvoll, wenn die Süße der verwendeten Früchte beurteilt werden kann.
Shakes dürfen bewusst üppiger sein und lassen sich mit Kakao, Nussmus, Kaffee, Gewürzen oder Eiscreme verfeinern. Kalte Zutaten schaffen eine dicke Konsistenz, ohne dass große Mengen Eis den Geschmack verwässern. Smoothies und Shakes werden am besten frisch serviert, weil sie sich beim Stehen trennen und Fruchtaromen sowie Farben durch Sauerstoff verändern können. Kurzes Umrühren verbindet abgesetzte Bestandteile wieder. Toppings wie Nüsse, Kerne oder frische Früchte werden erst nach dem Mixen ergänzt und schaffen zusätzlichen Biss sowie optische Struktur.