LexikonPickles
Allgemein
Pickles sind in Essig, Salzlake und Gewürzen eingelegte Gemüsestücke. Häufig bestehen sie aus einer Mischung verschiedener Sorten wie Gurken, Zwiebeln, Blumenkohl, Karotten oder Paprika. Charakteristisch sind der säuerliche Geschmack, eine leichte Süße und knackige Textur. Pickles werden als Beilage, Topping oder Snack genutzt und verleihen Speisen Frische und Kontrast.
Herkunft
Das Einlegen von Gemüse ist eine traditionelle Konservierungsmethode, die in vielen Kulturen verbreitet ist. In Europa sind Mixed Pickles seit dem 19. Jahrhundert populär, während in Großbritannien und Nordamerika diverse Pickle-Varianten (z. B. Bread-and-Butter Pickles) verbreitet sind. Auch in Südasien und Ostasien existieren zahlreiche regionale Einlegekulturen.
Verwendung
Pickles werden zu Raclette, Sandwiches, Burgern, Wurst- und Käseplatten, Currys oder Bowls gereicht. Sie eignen sich als säuerliches Topping für Rösti, Hot Dogs und Wraps oder werden fein gehackt in Saucen, Dips und Relishes verarbeitet. Der würzige Sud kann Dressings und Marinaden geschmacklich abrunden.
Nährwerte
Pickles sind kalorienarm, enthalten je nach Rezeptur jedoch variierende Mengen an Zucker und Salz. Sie liefern geringe Mengen an Vitaminen und Mineralstoffen, die je nach Gemüsesorte und Einlegeverfahren schwanken. Durch das Einlegen sind sie gut haltbar, enthalten aber in der Regel keinen nennenswerten Fettanteil.
Besondere Merkmale
Die Balance aus Säure, Süße und Salz sowie verwendete Gewürze (z. B. Senfsaat, Dill, Pfeffer, Lorbeer) prägen das Aroma. Je nach Schnittform (Scheiben, Stücke, Röschen) und Gemüse variiert die Bissfestigkeit. Schärfe kann über Chili hinzugefügt werden. Hausgemachte Varianten lassen sich leicht anpassen.
Begrifflichkeiten
Der englische Begriff "Pickles" wird im Deutschen oft für gemischtes Essiggemüse (Mixed Pickles) verwendet. Einzelne Sorten wie Cornichons oder Gewürzgurken sind Spezialfälle. Synonyme sind u. a. "Mixed Pickles", "gemischte Pickles" oder "Essiggemüse".