LexikonPak Choi
Allgemein
Pak Choi ist ein asiatisches Blattgemüse aus der Familie der Kreuzblütler und eng mit dem Chinakohl verwandt. Charakteristisch sind seine dunkelgrünen Blätter und die knackig-weißen Stiele. Er hat einen milden, leicht senfigen Geschmack und wird aufgrund seiner zarten Struktur sehr kurz gegart. In der Küche ist Pak Choi vielseitig einsetzbar und eignet sich für schnelle Pfannengerichte, Suppen oder als Beilage.
Herkunft
Ursprünglich stammt Pak Choi aus China und ist dort seit Jahrhunderten Teil der Alltagsküche. Er hat sich in vielen ost- und südostasiatischen Ländern verbreitet und wird heute weltweit kultiviert. In Europa ist Pak Choi vor allem durch die asiatische Fusionsküche bekannt geworden und wird zunehmend regional angebaut.
Verwendung
Pak Choi wird meist kurz in der Pfanne gebraten, gedünstet oder im Wok geschwenkt, damit seine Blätter zart und die Stiele bissfest bleiben. Er passt zu Knoblauch, Ingwer, Sojasauce und Sesamöl und ergänzt Gerichte mit Fisch, Tofu oder Pilzen. Die Stiele können vorab etwas länger gegart werden als die Blätter. Auch roh in Salaten oder leicht mariniert schmeckt Pak Choi angenehm frisch.
Nährwerte
Das Gemüse ist kalorienarm und liefert Vitamin C, Vitamin K sowie Folsäure. Zudem enthält es Mineralstoffe wie Kalium und Calcium sowie sekundäre Pflanzenstoffe aus der Familie der Kreuzblütler. Durch die kurze Garzeit lassen sich viele der hitzeempfindlichen Vitamine gut erhalten.
Besondere Merkmale
Pak Choi zeichnet sich durch seine schnelle Zubereitung und den ausgewogenen Geschmack aus. Kleine Köpfe sind besonders zart und eignen sich gut zum Halbieren und Anrösten. Aufgrund des hohen Wassergehalts fällt das Gemüse beim Garen schnell zusammen, bleibt aber saftig und aromatisch.
Begrifflichkeiten
Je nach Schreibweise findet man Pak Choi auch als Pak Choy, Bok Choy oder Bok Choi. Im Deutschen sind Bezeichnungen wie Chinesischer Senfkohl oder Chinesischer Blätterkohl gebräuchlich. Mini-Pak-Choi bezeichnet kleinere, besonders zarte Köpfe.