LexikonKalettes
Allgemein
Kalettes sind eine moderne Kreuzung aus Grünkohl und Rosenkohl. Die kleinen, locker geöffneten Röschen besitzen gekräuselte, zartviolett-grüne Blätter und vereinen einen mild-nussigen Geschmack mit einer leichten Süße. Sie sind zarter als klassischer Rosenkohl und haben weniger Bitterstoffe. In der Küche lassen sie sich schnell garen und behalten dabei eine angenehme Textur.
Herkunft
Kalettes wurden in Großbritannien züchterisch entwickelt, um die positiven Eigenschaften von Grünkohl und Rosenkohl zu kombinieren. Sie verbreiteten sich rasch in Europa und Nordamerika und sind vor allem in der kälteren Jahreszeit erhältlich. Der Name „Flower Sprouts“ weist auf die blütenähnliche Form der kleinen Röschen hin.
Verwendung
Kalettes eignen sich zum Blanchieren, Dünsten, Braten, Rösten im Ofen oder für den Wok. Sie können als Beilage, in Bowls, Pasta, Quiches oder Salaten genutzt werden; roh fein geschnitten geben sie Salaten eine aromatische, knackige Note. Eine kurze Garzeit von 3–5 Minuten erhält Farbe, Biss und Vitamine.
Nährwerte
Wie ihre Elternarten sind Kalettes gemüse- und ballaststoffreich sowie eine gute Quelle für Vitamin C, Vitamin K und Folat. Sie liefern zudem sekundäre Pflanzenstoffe und enthalten wenig Kalorien. Schonende Zubereitung hilft, hitzeempfindliche Vitamine bestmöglich zu bewahren.
Besondere Merkmale
Charakteristisch sind die offenen, fransigen Röschen mit grün-lila Farbspiel und der milde, wenig bittere Geschmack. Kalettes garen schneller als Rosenkohl und nehmen Dressings und Gewürze gut auf. Saison ist überwiegend Herbst bis Frühjahr, oft aus regionalem Freilandanbau.
Begrifflichkeiten
Kalettes sind auch unter den Namen Flower Sprouts, Kohlröschen, Kale Sprouts oder Rosenkohl-Kale-Hybride bekannt. Sie gehören botanisch zu Brassica oleracea und stehen geschmacklich zwischen Grünkohl und Rosenkohl.