LexikonJalapeño
Allgemein
Die Jalapeño ist eine mittelscharfe Chilisorte mit dickwandigem, saftigem Fruchtfleisch und einem frischen, leicht grasigen Aromaprofil. Sie wird häufig frisch in Ringe geschnitten, gehackt oder gefüllt verwendet und ist aufgrund ihrer moderaten Schärfe vielseitig einsetzbar. Typischerweise hat sie eine grüne Farbe, kann aber bei voller Reife rot werden. Im Handel findet man sie frisch, eingelegt oder als geräucherte Variante (Chipotle).
Herkunft
Ihren Ursprung hat die Jalapeño in Mexiko, wo sie nach der Stadt Xalapa (Jalapa) benannt ist. Sie ist fester Bestandteil der mexikanischen Küche und hat sich weltweit verbreitet. Durch die Popularität tex-mexikanischer Gerichte wurde sie auch in Nordamerika und Europa sehr bekannt. Regional werden unterschiedliche Schärfegrade und Größen kultiviert.
Verwendung
Jalapeños werden frisch in Ringe geschnitten als Topping für Tacos, Quesadillas, Nachos und Sandwiches eingesetzt. Eingelegte Jalapeño-Ringe sind besonders beliebt für Burger und Pizzen. Sie eignen sich außerdem für Salsas, Guacamole, Relishes und zum Füllen (z. B. Jalapeño Poppers). Die geräucherte, getrocknete Form heißt Chipotle und bringt rauchige Tiefe in Saucen und Marinaden.
Nährwerte
Jalapeños sind kalorienarm und liefern Vitamin C, Vitamin A (Carotinoide) sowie sekundäre Pflanzenstoffe. Die Schärfe stammt vom Capsaicin, das in den Scheidewänden und Samen besonders konzentriert ist. Der Wassergehalt ist hoch, Fett- und Proteingehalte sind sehr gering. Eingelegte Produkte enthalten je nach Lake Zucker und Salz.
Besondere Merkmale
Durch ihre feste, saftige Struktur behalten Jalapeños beim Garen oft Biss. Der Schärfegrad liegt in der Regel zwischen mild und mittelscharf, was sie einsteigerfreundlich macht. Entfernt man Samen und Scheidewände, reduziert sich die Schärfe deutlich. Rote, vollreife Früchte schmecken etwas süßer als grüne.
Begrifflichkeiten
Der Name „Jalapeño“ leitet sich von Xalapa/Jalapa ab. Gebräuchliche Schreibweisen sind Jalapeño und Jalapeno. Eingelegte Varianten werden häufig als „Jalapeño-Ringe“ verkauft; die geräucherte, getrocknete Form heißt „Chipotle“. In Rezepten kann „in Ringen“ als Zubereitungsangabe verstanden werden und ist kein eigener Zutatenname.