LexikonHokkaido-Kürbis
Allgemein
Der Hokkaido-Kürbis ist eine mittelgroße, orange bis rotorange Kürbissorte mit festem, aromatischem Fruchtfleisch. Er zeichnet sich durch einen leicht nussigen Geschmack aus und hat eine essbare Schale, die beim Garen zart wird. Dadurch entfällt das Schälen, was die Zubereitung besonders unkompliziert macht. In der Küche ist er vielseitig einsetzbar, etwa für Suppen, Pürees, Ofengemüse und Risotti.
Herkunft
Seinen Namen verdankt der Hokkaido-Kürbis der japanischen Insel Hokkaidō, wo er verbreitet kultiviert wurde. Heute wird er in vielen Ländern angebaut, auch in Europa, und ist in der Herbst- und Wintersaison besonders beliebt. Die Sorte ist eine Variante der Riesenkürbisse und hat sich aufgrund ihres Geschmacks und der praktischen Verarbeitung weltweit etabliert.
Verwendung
Hokkaido-Kürbis eignet sich ideal für cremige Suppen, Ofengerichte, Currys, Pastagerichte und Gnocchi. Da die Schale mitgegessen werden kann, wird der Kürbis meist nur gewaschen, entkernt und in Stücke geschnitten. Beliebt ist das Rösten im Ofen, wodurch seine Süße und Röstaromen betont werden. Püriert ergibt er eine sämige Basis für Saucen und Suppen.
Nährwerte
Hokkaido-Kürbis ist kalorienarm und liefert Ballaststoffe, Beta-Carotin (Provitamin A) sowie Vitamin C und Kalium. Das kräftig orange Fruchtfleisch weist auf den hohen Carotinoidgehalt hin. Er ist zudem fettarm und passt gut in eine ausgewogene, saisonale Küche.
Besondere Merkmale
Die essbare Schale ist eines der wichtigsten Unterscheidungsmerkmale gegenüber vielen anderen Kürbissorten. Sein Fruchtfleisch bleibt beim Garen angenehm fest und zerfällt nicht so schnell. Außerdem hat er eine praktische Größe für den Haushalt und eine vergleichsweise kurze Garzeit.
Begrifflichkeiten
Neben „Hokkaido-Kürbis“ sind Bezeichnungen wie „Red Kuri Squash“, „Uchiki Kuri“ oder einfach „Hokkaido“ geläufig. Im deutschsprachigen Raum wird er oft ohne Bindestrich auch als „Hokkaidokürbis“ geschrieben. Alle Begriffe bezeichnen dieselbe oder sehr nahe verwandte Sorten.