LexikonCantaloupe-Melone
Allgemein
Die Cantaloupe-Melone ist eine Sorte der Zuckermelonen mit charakteristischer Netzschale und intensiv orangefarbenem, saftigem Fruchtfleisch. Sie duftet aromatisch-süß und hat eine zarte, schmelzende Textur. In der Küche wird sie sowohl pur als auch in herzhaften und süßen Gerichten geschätzt. Durch ihr ausgewogenes Süße-Säure-Spiel passt sie hervorragend in sommerliche Rezepte.
Herkunft
Ihren Namen erhielt die Cantaloupe-Melone nach dem italienischen Ort Cantalupo in der Nähe von Rom, wo sie im 15. Jahrhundert kultiviert wurde. Heute wird sie in warmen Regionen weltweit angebaut, etwa im Mittelmeerraum, in den USA und in Zentralasien. Je nach Herkunft und Saison variieren Aroma und Zuckeranteil leicht.
Verwendung
Die Cantaloupe-Melone wird häufig für Obstsalate, Smoothies und Desserts verwendet, eignet sich aber auch für kalte Suppen, Salate mit Feta oder Schinken sowie als Begleiter zu Meeresfrüchten. Sie harmoniert mit frischer Minze, Limette, Prosciutto und milden Käsesorten. Zum Servieren Melone halbieren, Kerne entfernen, schälen und in Spalten oder Würfel schneiden.
Nährwerte
Cantaloupe-Melonen sind kalorienarm und liefern vor allem Wasser, Ballaststoffe und Vitamine. Besonders hervorzuheben ist ihr Gehalt an Beta-Carotin (Provitamin A), außerdem enthalten sie Vitamin C sowie Mineralstoffe wie Kalium. Sie eignen sich gut für eine leichte, erfrischende Ernährung.
Besondere Merkmale
Reife Cantaloupe-Melonen verströmen einen intensiven Duft am Stielansatz, geben bei leichtem Druck dort minimal nach und haben eine matte, gleichmäßig genetzte Schale. Im Unterschied zu Honigmelonen ist ihr Aroma würziger und weniger honigartig. Angeschnitten sollte sie kühl gelagert und zügig verzehrt werden.
Begrifflichkeiten
Zur Cantaloupe-Gruppe zählen verschiedene Kultivare; im Handel wird oft zwischen ‘europäischer’ und ‘US-amerikanischer’ Cantaloupe (beide Netzmelonen-Typen) unterschieden. Botanisch gehört sie zu Cucumis melo var. cantalupensis, einer Untergruppe der Zuckermelonen.