LexikonButternusskürbis
Allgemein
Der Butternusskürbis ist eine Winterkürbissorte mit glatter, hellbeiger Schale und leuchtend orangefarbenem Fruchtfleisch. Er besitzt eine birnenförmige Gestalt, einen kleinen Kernraum im bauchigen Ende und ein festes, faserarmes Fleisch. Geschmacklich ist er süßlich-nussig und erinnert leicht an Muskat. In der Küche ist er beliebt, weil er sich gut schälen lässt, beim Garen cremig wird und vielseitig einsetzbar ist, etwa für Suppen, Pürees, Ofengerichte und Risotti.
Herkunft
Seinen Ursprung hat der Butternusskürbis in den Amerikas, wo Kürbisse seit Jahrtausenden kultiviert werden. Heute wird er weltweit in gemäßigten bis warmen Regionen angebaut, unter anderem in Nord- und Südamerika, Europa, Südafrika und Australien. Auf Wochenmärkten und im Handel ist er vor allem in der Herbst- und Wintersaison präsent. Durch seine gute Lagerfähigkeit hat er sich als typische Wintersorte etabliert.
Verwendung
Butternusskürbis eignet sich hervorragend zum Rösten im Ofen, zum Kochen und Dünsten sowie zum Mixen in Cremesuppen. Beliebt sind gewürfelte Ofenstücke, Pürees als Beilage, Currys, Pastasaucen oder Gnocchi-Teige. Das nussige Aroma harmoniert mit Gewürzen wie Zimt, Muskat, Chili, Kreuzkümmel und Salbei. Auch als Füllung für Ravioli oder in Salaten kommt er zur Geltung. Kerne können geröstet werden und sind als Topping verwendbar.
Nährwerte
Butternusskürbis ist kalorienarm und liefert vor allem komplexe Kohlenhydrate und Ballaststoffe. Er ist reich an Beta-Carotin (Vorstufe von Vitamin A) und enthält zudem Vitamin C, Vitamin E sowie Mineralstoffe wie Kalium und Magnesium. Durch den relativ niedrigen Fettgehalt eignet er sich gut für leichte Gerichte und ausgewogene Küche.
Besondere Merkmale
Charakteristisch sind die glatte, dünne Schale, die sich leichter schälen lässt als bei vielen anderen Kürbissorten, und der kleine Kernraum, der einen hohen essbaren Fruchtfleischanteil bietet. Beim Garen entwickelt das Fleisch eine cremige, buttrige Konsistenz, was ihm den Namen „Butternuss“ eingebracht hat. Reife Früchte klingen hohl beim Klopfen und haben eine matte Schale.
Begrifflichkeiten
Im Deutschen werden die Bezeichnungen „Butternusskürbis“, „Butternut-Kürbis“ oder kurz „Butternut“ verwendet; im Englischen ist „Butternut squash“ gebräuchlich. Botanisch gehört er zur Art Cucurbita moschata, zu der auch Muskatkürbisse zählen. In Rezepten wird er oft als eigenständige Sorte neben Hokkaido- oder Muskatkürbis aufgeführt.