LexikonZaunrübe
Die Zaunrübe ist eine kletternde Heilpflanze, die für ihre lindernde Wirkung bei Hauterkrankungen und Atemwegsbeschwerden bekannt ist.
Einleitung
Als Mitglied der Kürbisfamilie ist die Zaunrübe eine vielseitige Pflanze, die sowohl als Heilmittel als auch in der Küche Verwendung findet. Ihre medizinischen Eigenschaften reichen von der Behandlung von Hautkrankheiten bis hin zur Linderung von Atemwegsbeschwerden.
Hauptbeschreibung
Die Zaunrübe ist eine mehrjährige, kletternde Pflanze, die bis zu fünf Meter hoch werden kann. Sie hat herzförmige Blätter und kleine gelbe Blüten, die in den Sommermonaten blühen. Die Pflanze ist in ganz Europa verbreitet und bevorzugt feuchte, schattige Standorte wie Hecken und Waldränder.
Steckbrief
- Wissenschaftlicher Name: Bryonia dioica
- Pflanzenfamilie: Kürbisgewächse (Cucurbitaceae)
- Englischer Name: White Bryony
- Volkstümlicher Name: Wilde Hopfenwurz
- Verwendete Pflanzenteile: Wurzeln, Beeren
- Heilwirkungen: entzündungshemmend, schmerzlindernd, schleimlösend, harntreibend
- Anwendungsbereiche: Hauterkrankungen, Atemwegsbeschwerden, rheumatische Beschwerden, Verdauungsprobleme
- Inhaltsstoffe: Saponine, Cucurbitacine, Glykoside, Stärke
- Sammelzeit: Herbst (Wurzeln), Spätsommer (Beeren)
Anwendung
Innerlich wird die Zaunrübe vor allem bei Atemwegsbeschwerden und Verdauungsproblemen eingesetzt. Äußerlich findet sie Anwendung bei Hauterkrankungen und rheumatischen Beschwerden.
Geschichtliches
Die Zaunrübe wurde bereits im Mittelalter als Heilmittel verwendet. Sie war insbesondere für ihre Wirkung bei Hauterkrankungen und Atemwegsbeschwerden bekannt und wurde oft in Salben und Tinkturen verarbeitet.
Pflanzenbeschreibung
Die Zaunrübe hat herzförmige Blätter und kleine gelbe Blüten, die in den Sommermonaten blühen. Die Pflanze ist in ganz Europa verbreitet und bevorzugt feuchte, schattige Standorte.
Anbautipps
Die Zaunrübe ist eine robuste Pflanze, die wenig Pflege benötigt. Sie bevorzugt jedoch feuchte, schattige Standorte und kann daher am besten an Hecken oder Waldrändern angepflanzt werden. Bei der Ernte ist Vorsicht geboten, da alle Teile der Pflanze, insbesondere die Beeren, giftig sind.