LexikonTomate
Die Tomate, ein nahrhaftes und vielseitiges Lebensmittel, ist bekannt für ihren hohen Gehalt an Lycopin, einem starken Antioxidans, das das Risiko für Herzkrankheiten und bestimmte Arten von Krebs reduzieren kann.
Einleitung
Die Tomate, ursprünglich in den Anden Südamerikas heimisch, ist heute weltweit als Nahrungspflanze anerkannt. Ihre vielfältigen Sorten, von der kleinen Kirschtomate bis zur großen Beefsteak-Tomate, sind in Küchen auf der ganzen Welt zu finden und bieten neben ihrem kulinarischen Nutzen auch eine Reihe gesundheitlicher Vorteile.
Hauptbeschreibung
Die Tomate ist eine einjährige, krautige Pflanze, die bis zu 3 Meter hoch wachsen kann. Sie hat eine holzige Basis, wechselständige Blätter und gelbe Blüten, die sich in leuchtend roten Früchten entwickeln. Tomaten sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen, insbesondere an Vitamin C und Kalium, und ihre leuchtend roten Früchte sind eine ausgezeichnete Quelle für Lycopin, ein Antioxidans, das mit einer Verringerung des Risikos für Herzkrankheiten und bestimmte Arten von Krebs in Verbindung gebracht wird.
Steckbrief
- Wissenschaftlicher Name: Solanum lycopersicum
- Pflanzenfamilie: Nachtschattengewächse (Solanaceae)
- Englischer Name: Tomato
- Volkstümlicher Name: Paradeiser, Liebesapfel
- Verwendete Pflanzenteile: Frucht
- Heilwirkungen: Antioxidativ, Vorbeugung von Herzerkrankungen, Vorbeugung bestimmter Krebsarten
- Anwendungsbereiche: Ernährung, Hautpflege, Verdauungsgesundheit
- Inhaltsstoffe: Lycopin, Vitamin C, Vitamin K, Kalium, Folsäure
- Sammelzeit: Juli bis September (in gemäßigten Klimazonen)
Anwendung
Tomaten können sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden. Innerlich werden sie als Teil einer gesunden Ernährung konsumiert, wobei ihr hoher Gehalt an Antioxidantien und Vitaminen das Immunsystem unterstützt und das Risiko für Herzerkrankungen und bestimmte Krebsarten reduziert. Äußerlich kann der Saft von Tomaten zur Behandlung von Hautproblemen wie Akne und Verbrennungen verwendet werden.
Geschichtliches
Die Tomate wurde von den Azteken und anderen indigenen Völkern Mittel- und Südamerikas kultiviert, bevor sie von europäischen Entdeckern in die Alte Welt gebracht wurde. Trotz anfänglicher Skepsis und der falschen Annahme, sie sei giftig, wurde die Tomate schließlich als Nahrungspflanze akzeptiert und wird heute weltweit angebaut und konsumiert.
Pflanzenbeschreibung
Tomatenpflanzen bevorzugen einen sonnigen Standort und gut durchlässigen Boden. Sie sind frostempfindlich und sollten erst nach dem letzten Frost im Frühjahr gepflanzt werden. Tomatenpflanzen benötigen regelmäßiges Gießen und Düngen, um eine reiche Ernte zu gewährleisten.
Anbautipps
Für den Anbau von Tomaten ist ein Standort mit voller Sonne und gut durchlässigem Boden ideal. Sie sollten regelmäßig gegossen werden, wobei darauf zu achten ist, dass der Boden zwischen den Wassergaben trocknen kann, um Wurzelfäule zu vermeiden. Tomatenpflanzen profitieren von einer Stütze oder einem Käfig, um das Wachstum zu fördern und die Früchte vom Boden fernzuhalten.

