LexikonTanne
Die Tanne ist ein immergrüner Baum, der in der traditionellen Medizin für seine entzündungshemmenden, schleimlösenden und beruhigenden Eigenschaften geschätzt wird.
Einleitung
Die Tanne, ein majestätischer Baum von bemerkenswerter Haltbarkeit, ist in den gemäßigten und kalten Regionen der Nordhalbkugel verbreitet. Ihre Heilkraft wird seit Jahrhunderten genutzt und ist auch heute noch in vielen traditionellen Behandlungen präsent.
Hauptbeschreibung
Die Tanne ist ein immergrüner Nadelbaum, der eine Höhe von bis zu 60 Metern erreichen kann. Sie hat eine kegelförmige Form und ist bekannt für ihr markantes, aromatisches Harz. Die jungen Triebe, Nadeln und das Harz der Tanne werden traditionell für medizinische Zwecke verwendet.
Steckbrief
- Wissenschaftlicher Name: Abies
- Pflanzenfamilie: Kieferngewächse (Pinaceae)
- Englischer Name: Fir
- Volkstümlicher Name: Weißtanne, Silbertanne
- Verwendete Pflanzenteile: Junge Triebe, Nadeln, Harz
- Heilwirkungen: Entzündungshemmend, schleimlösend, beruhigend, antiseptisch, durchblutungsfördernd
- Anwendungsbereiche: Erkältungen, Husten, Bronchitis, Rheuma, Nervosität, Hautkrankheiten
- Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Harz, Tannine, Flavonoide, Vitamin C
- Sammelzeit: Junge Triebe im Frühjahr, Nadeln ganzjährig, Harz ganzjährig
Anwendung
Innerlich wird die Tanne bei Erkältungssymptomen wie Husten und Bronchitis eingesetzt. Sie wirkt schleimlösend und entzündungshemmend. Äußerlich kann das Harz der Tanne zur Behandlung von Hautkrankheiten und bei rheumatischen Beschwerden verwendet werden. Es wirkt antiseptisch und durchblutungsfördernd.
Geschichtliches
Die Tanne wurde bereits in der Antike als heilige Pflanze verehrt und galt als Symbol für Unsterblichkeit und Wiedergeburt. Im Mittelalter wurde sie zur Behandlung von Atemwegserkrankungen, Rheuma und Hautkrankheiten verwendet.
Pflanzenbeschreibung
Die Tanne hat eine dicke, graue Rinde und flache, weiche Nadeln, die auf der Unterseite silbrig sind. Sie trägt zylindrische, aufrechte Zapfen, die im Herbst reifen.
Anbautipps
Tannenbäume bevorzugen gut durchlässige, leicht saure Böden und Standorte mit voller bis teilweiser Sonne. Sie sind robust und pflegeleicht, können aber von verschiedenen Schädlingen und Krankheiten befallen werden. Es ist ratsam, sie regelmäßig auf Anzeichen von Krankheiten zu überprüfen und bei Bedarf geeignete Maßnahmen zu ergreifen.

