LexikonRettich
Der Rettich ist eine vielseitige Heil- und Nutzpflanze mit kräftigender Wirkung auf das Immunsystem und lindernden Eigenschaften bei Atemwegsbeschwerden.
Einleitung
Die scharf schmeckende Wurzel des Rettichs ist in der Küche genauso beliebt wie in der Gesundheitskunde. Bekannt für seine würzige Schärfe und seine gesundheitsfördernden Eigenschaften, ist der Rettich ein wahrer Allrounder in der Pflanzenwelt.
Hauptbeschreibung
Der Rettich, eine zweijährige Pflanze, gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse und ist eine nahe Verwandte des Kohls. Seine Wurzel ist das Hauptmerkmal, für das er bekannt ist. Sie ist in der Regel weiß, kann aber auch eine rosafarbene oder schwarze Färbung haben. Der Rettich hat eine lange Geschichte als Heilpflanze und wurde bereits von den alten Ägyptern und Griechen für seine gesundheitsfördernden Eigenschaften geschätzt.
Steckbrief
- Wissenschaftlicher Name: Raphanus sativus
- Pflanzenfamilie: Kreuzblütengewächse (Brassicaceae)
- Englischer Name: Radish
- Volkstümlicher Name: Radi, Radieschen
- Verwendete Pflanzenteile: Wurzel, Blätter
- Heilwirkungen: kräftigt das Immunsystem, lindert Atemwegsbeschwerden, fördert die Verdauung, wirkt entzündungshemmend
- Anwendungsbereiche: Erkältung, Husten, Verdauungsprobleme, Blasenentzündungen
- Inhaltsstoffe: Vitamin C, Kalium, Eisen, Folsäure, Ballaststoffe, Senföle
- Sammelzeit: Herbst und Frühjahr
Anwendung
Innerlich wird der Rettich vor allem bei Erkältungen und Verdauungsproblemen eingesetzt. Seine scharfen Senföle wirken schleimlösend und können dadurch Husten lindern. Äußerlich kann Rettichsaft zur Linderung von Hautirritationen und Insektenstichen verwendet werden.
Geschichtliches
Der Rettich hat eine lange Geschichte und wurde schon in der Antike als Heilpflanze verwendet. Bereits die alten Ägypter kannten den Rettich und nutzten ihn zur Stärkung des Immunsystems und zur Behandlung von Verdauungsproblemen.
Pflanzenbeschreibung
Die Pflanze kann bis zu einem Meter hoch werden und besitzt lange, spitze Blätter. Die Wurzel ist das Hauptmerkmal der Pflanze und kann je nach Sorte unterschiedliche Farben und Formen haben.
Anbautipps
Der Rettich wächst am besten in tiefgründigen, humusreichen Böden und bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Er sollte regelmäßig gegossen werden, verträgt aber keine Staunässe. Es ist wichtig, den Boden vor der Aussaat gut zu lockern, um das Wachstum der Wurzel zu fördern.

