LexikonLavendel
"Lavendel ist bekannt für seine beruhigende Wirkung und seinen charakteristischen Duft, der häufig in der Aromatherapie eingesetzt wird."
Einleitung
Der Lavendel, eine Pflanze mit charakteristischem Duft und auffälligen lila Blüten, ist ein wesentlicher Bestandteil in vielen Gärten und ein beliebtes Heilmittel in der Naturheilkunde.
Hauptbeschreibung
Der Lavendel ist eine mehrjährige, krautige Pflanze, die hauptsächlich in den Mittelmeerländern heimisch ist. Sie gehört zur Familie der Lippenblütler und ist bekannt für ihre auffälligen violetten Blüten und ihren starken, einzigartigen Duft. Der Lavendel wird in der Aromatherapie, Kosmetikindustrie und in der Küche verwendet. Als Heilpflanze ist er bekannt für seine beruhigende und entzündungshemmende Wirkung.
Steckbrief
- Wissenschaftlicher Name: Lavandula angustifolia
- Pflanzenfamilie: Lippenblütler (Lamiaceae)
- Englischer Name: Lavender
- Volkstümlicher Name: Echter Lavendel
- Verwendete Pflanzenteile: Blüten, Blätter
- Heilwirkungen: Beruhigend, entzündungshemmend, krampflösend, blutreinigend, schmerzlindernd
- Anwendungsbereiche: Schlafstörungen, Nervosität, Verdauungsprobleme, Hautkrankheiten, Kopfschmerzen
- Inhaltsstoffe: Ätherische Öle (Linalool, Linalylacetat), Gerbstoffe, Flavonoide, Cumarine
- Sammelzeit: Juni bis August
Anwendung
Innerlich kann Lavendel bei Schlafstörungen, Nervosität und Verdauungsbeschwerden angewendet werden. Äußerlich kann er zur Behandlung von Hautkrankheiten und zur Linderung von Kopfschmerzen verwendet werden.
Geschichtliches
Der Lavendel wurde bereits in der Antike als Heilpflanze und Duftstoff genutzt. Im Mittelalter war er Bestandteil der sogenannten "Klostermedizin" und galt als Allheilmittel gegen verschiedenste Beschwerden.
Pflanzenbeschreibung
Die Pflanze erreicht eine Höhe von bis zu einem Meter. Die Blätter sind schmal und graugrün, die Blüten stehen in ährenartigen Blütenständen und sind intensiv violett.
Anbautipps
Lavendel bevorzugt sonnige Standorte und durchlässigen, kalkhaltigen Boden. Er sollte im Frühjahr geschnitten werden, um einen kompakten Wuchs zu fördern.

