LexikonBärenklee
Der Bärenklee ist eine aromatische Heilpflanze, die für ihre entzündungshemmende und schleimlösende Wirkung bekannt ist.
Einleitung
Bärenklee, auch als Wald-Bärenklau bezeichnet, ist eine mehrjährige Pflanze, die vor allem in feuchten und schattigen Wäldern vorkommt. Sie ist bekannt für ihren unverwechselbaren Duft und ihre vielfältigen medizinischen Eigenschaften.
Hauptbeschreibung
Bärenklee zeichnet sich durch seine großen, dreiteiligen Blätter und seine weißen Blüten aus, die in Dolden angeordnet sind. Die Pflanze erreicht eine Höhe von etwa 60 bis 120 Zentimetern. Sie hat eine stark duftende Eigenschaft, die von vielen als angenehm empfunden wird.
Steckbrief
- Wissenschaftlicher Name: Heracleum sphondylium
- Pflanzenfamilie: Apiaceae (Doldenblütler)
- Englischer Name: Hogweed
- Volkstümlicher Name: Wald-Bärenklau
- Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Wurzel
- Heilwirkungen: entzündungshemmend, schleimlösend, harntreibend, schmerzlindernd
- Anwendungsbereiche: Bronchitis, Arthritis, Rheuma, Harnwegsinfektionen, Verdauungsprobleme
- Inhaltsstoffe: ätherisches Öl, Bitterstoffe, Flavonoide, Cumarine
- Sammelzeit: Mai bis August
Anwendung
Die Blätter und Wurzeln des Bärenklees können sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden. Innerlich wird Bärenklee als Tee bei Bronchitis und Harnwegsinfektionen eingesetzt. Äußerlich kann ein Aufguss der Pflanze zur Linderung von Rheuma und Arthritis verwendet werden.
Geschichtliches
In der Vergangenheit wurde Bärenklee oft als Heilmittel bei verschiedenen Beschwerden verwendet. Die Pflanze wurde aufgrund ihrer harntreibenden und schmerzlindernden Eigenschaften geschätzt. Auch in der Volksheilkunde fand Bärenklee Anwendung.
Pflanzenbeschreibung
Bärenklee ist eine mehrjährige Pflanze, die eine Höhe von 60 bis 120 Zentimetern erreicht. Sie hat großen, dreiteiligen Blättern und weißen Blüten, die in Dolden angeordnet sind. Die Pflanze riecht intensiv und angenehm.
Anbautipps
Bärenklee bevorzugt feuchte, schattige Plätze und wächst vor allem in Laub- und Mischwäldern. Er bevorzugt nährstoffreichen, humosen Boden. Die Pflanze kann durch Aussaat im Frühjahr vermehrt werden.
Bitte beachten Sie, dass trotz der medizinischen Anwendungsmöglichkeiten die Pflanze bei unsachgemäßer Handhabung auch gesundheitliche Probleme verursachen kann, da sie bei Hautkontakt phototoxisch wirken und Hautirritationen auslösen kann. Daher sollte die Anwendung immer unter Anleitung eines erfahrenen Kräuterkundlers oder Arztes erfolgen.

