LexikonBärenklau
Der Bärenklau ist eine beeindruckende, jedoch potenziell gefährliche Pflanze, die bei unsachgemäßer Handhabung phototoxische Reaktionen hervorrufen kann, aber auch medizinische Anwendungen aufweist.
Einleitung
Bekannt für seine mächtige Statur und die prachtvollen Blütenstände, birgt der Bärenklau eine sowohl faszinierende als auch gefährliche Natur. Bei richtiger Anwendung kann er als Heilpflanze genutzt werden, erfordert jedoch besondere Vorsicht aufgrund seiner phototoxischen Eigenschaften.
Hauptbeschreibung
Der Bärenklau ist eine stattliche Pflanze, die bis zu fünf Meter hoch werden kann. Sie gehört zur Familie der Doldenblütler und ist in Europa heimisch. Die Pflanze zeichnet sich durch ihre großen, gefiederten Blätter und ihren dicken, hohlen Stängel aus. Die Blüten sind in großen Dolden angeordnet und blühen von Juni bis August. Bei Berührung mit der Haut und anschließender Sonneneinstrahlung kann der Pflanzensaft zu schweren Hautverätzungen führen.
Steckbrief
- Wissenschaftlicher Name: Heracleum sphondylium
- Pflanzenfamilie: Apiaceae (Doldenblütler)
- Englischer Name: Common hogweed
- Volkstümlicher Name: Wiesen-Bärenklau
- Verwendete Pflanzenteile: Samen, Wurzeln
- Heilwirkungen: harntreibend, schmerzlindernd, entzündungshemmend
- Anwendungsbereiche: Gicht, Rheuma, Nieren- und Blasenleiden
- Inhaltsstoffe: ätherische Öle, Flavonoide, Cumarine, Furocumarine
- Sammelzeit: Samen im Spätsommer, Wurzeln im Herbst
Anwendung
Die Samen und Wurzeln des Bärenklaus können innerlich bei Gicht, Rheuma und Nieren- und Blasenleiden eingesetzt werden. Sie haben eine harntreibende, schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung. Bei äußerlicher Anwendung ist äußerste Vorsicht geboten, da der Pflanzensaft phototoxisch wirkt und schwere Hautverätzungen verursachen kann.
Geschichtliches
Der Bärenklau hat seinen Namen vom griechischen Helden Herakles, da die Pflanze als so stark wie dieser angesehen wurde. In der Antike wurde der Bärenklau zur Behandlung von Warzen und Geschwüren verwendet.
Pflanzenbeschreibung
Der Bärenklau ist eine mehrjährige Pflanze, die bis zu fünf Meter hoch werden kann. Die Pflanze hat große, gefiederte Blätter und einen dicken, hohlen Stängel. Die Blüten sind weiß und in großen Dolden angeordnet.
Anbautipps
Der Bärenklau bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte und feuchte, nährstoffreiche Böden. Die Pflanze ist sehr robust und kann auch in raueren Klimazonen gedeihen. Bei der Anpflanzung und Pflege ist jedoch äußerste Vorsicht geboten, da der Pflanzensaft phototoxisch wirkt und schwere Hautverätzungen verursachen kann.

