LexikonArtischoke
Die Artischoke ist eine vielseitige Heilpflanze, die bekannt für ihre positive Wirkung auf die Leber und den Verdauungstrakt ist.
Einleitung:
Die Artischoke, eine distelähnliche Pflanze, die vor allem in der mediterranen Küche sehr geschätzt wird, ist nicht nur ein kulinarischer Genuss, sondern hat sich auch in der Naturheilkunde einen Namen gemacht. Ihre gesundheitsfördernden Eigenschaften sind vielfältig und machen sie zu einer wichtigen Heilpflanze.
Hauptbeschreibung:
Die Artischoke ist eine mehrjährige, krautige Pflanze, die bis zu 2 Meter hoch werden kann. Ihre großen, silbrig-grünen Blätter sind tief eingeschnitten und ihre violetten Blüten erinnern an Disteln. Artischocken wachsen bevorzugt in warmen, sonnigen Regionen und sind sehr frostempfindlich.
Steckbrief:
- Wissenschaftlicher Name: Cynara cardunculus var. scolymus
- Pflanzenfamilie: Korbblütler (Asteraceae)
- Englischer Name: Artichoke
- Volkstümlicher Name: Feigen von Neapel
- Verwendete Pflanzenteile: Blätter und Blütenknospen
- Heilwirkungen: Unterstützt die Leberfunktion, fördert die Fettverdauung, regt den Gallenfluss an, wirkt antioxidativ
- Anwendungsbereiche: Verdauungsbeschwerden, Völlegefühl, Blähungen, erhöhte Blutfettwerte
- Inhaltsstoffe: Bitterstoffe (Cynarin), Flavonoide, Phenolsäuren, Inulin
- Sammelzeit: Juni bis September
Anwendung:
Die Artischoke kann sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden. Innerlich findet sie vor allem Anwendung bei Verdauungsbeschwerden, da sie den Gallenfluss anregt und so die Fettverdauung unterstützt. Äußerlich kann der Saft der Artischoke bei Hautproblemen angewendet werden.
Geschichtliches:
Die Artischoke hat eine lange Geschichte und wurde bereits von den alten Römern und Griechen angebaut und sowohl als Nahrungsmittel als auch als Heilmittel genutzt.
Pflanzenbeschreibung:
Die Artischoke ist eine mehrjährige, krautige Pflanze, die bis zu 2 Meter hoch werden kann. Sie hat große, silbrig-grüne Blätter und auffällige, violette Blüten, die an Disteln erinnern.
Anbautipps:
Artischocken bevorzugen einen sonnigen Standort und einen tiefgründigen, nährstoffreichen Boden. Sie sind sehr frostempfindlich und sollten daher in kälteren Regionen im Winter abgedeckt werden. Die Vermehrung erfolgt durch Teilung oder Aussaat.

