LexikonAmpfer-Knöterich
Der Ampfer-Knöterich ist eine vielseitige Heilpflanze, die vor allem für ihre entzündungshemmenden, harntreibenden und verdauungsfördernden Eigenschaften geschätzt wird.
Einleitung
Der Ampfer-Knöterich ist eine robuste, mehrjährige Pflanze, die in vielen Teilen der Welt anzutreffen ist. Sie ist bekannt für ihre medizinischen Eigenschaften und wird in der traditionellen Heilkunde seit Jahrhunderten verwendet.
Hauptbeschreibung
Der Ampfer-Knöterich ist eine krautige Pflanze, die bis zu einem Meter hoch wachsen kann. Sie hat eine kräftige Wurzel und lange, schmale Blätter. Die kleinen, grünlich-weißen Blüten sind in dichten Rispen angeordnet. Die Pflanze bevorzugt feuchte Standorte und ist oft an Gewässerrändern oder auf feuchten Wiesen zu finden.
Steckbrief
- Wissenschaftlicher Name: Persicaria lapathifolia
- Pflanzenfamilie: Knöterichgewächse (Polygonaceae)
- Englischer Name: Pale Persicaria
- Volkstümlicher Name: Sauerampfer-Knöterich
- Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Wurzeln
- Heilwirkungen: entzündungshemmend, harntreibend, verdauungsfördernd
- Anwendungsbereiche: Harnwegsinfektionen, Magen-Darm-Beschwerden, Hauterkrankungen
- Inhaltsstoffe: Gerbstoffe, Flavonoide, Schleimstoffe, Oxalsäure
- Sammelzeit: Juli bis September
Anwendung
Innerlich wird der Ampfer-Knöterich bei Harnwegsinfektionen und Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt. Äußerlich kann er zur Linderung von Hauterkrankungen verwendet werden.
Geschichtliches
Der Ampfer-Knöterich wurde bereits in der Antike als Heilpflanze genutzt. Er wurde unter anderem von Plinius dem Älteren erwähnt, der die Pflanze zur Behandlung von Wunden empfahl.
Pflanzenbeschreibung
Die Pflanze hat einen aufrechten, rötlichen Stängel und schmale, lanzettliche Blätter. Die Blüten sind klein und grünlich-weiß und erscheinen in dichten Rispen. Die Früchte sind kleine, dunkle Nüsse.
Anbautipps
Der Ampfer-Knöterich bevorzugt feuchte Standorte und kann sowohl in voller Sonne als auch im Halbschatten gedeihen. Er ist pflegeleicht und kann auch auf nährstoffarmen Böden wachsen. Die Pflanze wird durch Aussaat vermehrt. Die Samen sollten im Frühjahr in gut durchlässigen Boden gesät werden.

