LexikonAlpen-Flockenblume
Die Alpen-Flockenblume ist eine robuste Alpenblume, die für ihre entzündungshemmenden und wundheilenden Eigenschaften geschätzt wird.
Einleitung
Die Alpen-Flockenblume ist eine beeindruckende Pflanze, die in den schroffen Berglandschaften der Alpen beheimatet ist. Ihre wunderschönen blauen Blüten und ihre Heilkraft machen sie zu einer wertvollen Bereicherung für jeden Kräutergarten.
Hauptbeschreibung
Die Alpen-Flockenblume ist eine mehrjährige Pflanze, die eine Höhe von bis zu 50 cm erreichen kann. Sie zeichnet sich durch ihre auffälligen, leuchtend blauen Blüten aus, die von Juli bis August blühen. Die Blätter sind tiefgrün und länglich. Die Pflanze ist bekannt für ihre Heilwirkungen, insbesondere ihre entzündungshemmenden und wundheilenden Eigenschaften.
Steckbrief
- Wissenschaftlicher Name: Centaurea montana
- Pflanzenfamilie: Korbblütler (Asteraceae)
- Englischer Name: Mountain Cornflower
- Volkstümlicher Name: Berg-Flockenblume
- Verwendete Pflanzenteile: Blüten, Blätter
- Heilwirkungen: Entzündungshemmend, wundheilend, adstringierend
- Anwendungsbereiche: Hauterkrankungen, Wundheilung, Verdauungsbeschwerden
- Inhaltsstoffe: Flavonoide, Gerbstoffe, Bitterstoffe
- Sammelzeit: Juni bis August
Anwendung
Innerlich kann die Alpen-Flockenblume bei Verdauungsbeschwerden helfen. Äußerlich wird sie in Form von Umschlägen oder Waschungen bei Hautproblemen und zur Wundheilung verwendet.
Geschichtliches
Die Alpen-Flockenblume wurde bereits im Mittelalter für ihre Heilwirkungen geschätzt. Sie war ein wichtiger Bestandteil der traditionellen alpinen Volksmedizin und wurde bei einer Vielzahl von Beschwerden eingesetzt.
Pflanzenbeschreibung
Die Alpen-Flockenblume ist eine mehrjährige Pflanze mit einem kräftigen Wurzelsystem. Die Blätter sind tiefgrün, länglich und gezähnt. Die Blüten sind leuchtend blau und erscheinen in dicht besetzten, kugeligen Köpfen.
Anbautipps
Die Alpen-Flockenblume bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte und gut durchlässigen Boden. Sie ist eine robuste Pflanze, die auch in höheren Lagen gut gedeiht. Die Wurzeln sollten im Winter gut mit Laub oder Reisig abgedeckt werden, um sie vor Kälte zu schützen.

