Fermentation ist eine natürliche Methode, bei der Milchsäurebakterien das Gemüse haltbar machen. Der Prozess sorgt für einen leicht säuerlichen Geschmack, fördert die Darmgesundheit und verlängert die Haltbarkeit oft auf mehrere Monate – ganz ohne Kochen oder Konservierungsmittel.
Geeignete Methoden:
- Milchsäuregärung (klassisch): Gemüse wird in Salzlake oder mit trockenem Salz fermentiert (z. B. Sauerkraut, Kimchi)
- Anaerobes Fermentieren: Luftdicht in Gärgläsern mit Ventil oder Schraubdeckel – Sauerstoff meiden
- Offenes Fermentieren: Mit Tuch abgedeckt, später verschließen – erfordert gute Küchenhygiene
So funktioniert’s:
- Gemüse waschen, schneiden, ggf. stampfen
- Mit 2–3 % Salz (bezogen auf das Gewicht) vermengen oder mit Salzlake übergießen
- In Glas geben, beschweren, luftdicht verschließen
- 1–2 Wochen bei Zimmertemperatur, danach kühl lagern (z. B. im Kühlschrank oder Keller)
Geeignetes Gemüse:
- Weißkohl, Karotten, Rote Bete, Radieschen, Blumenkohl, Gurken, Knoblauch
Tipp: Achte darauf, dass alles gut mit Flüssigkeit bedeckt ist – so verhinderst du Schimmelbildung.
Beispiel: Fein geschnittener Weißkohl mit 2 % Salz einmassieren, in ein Glas drücken und 2 Wochen bei Zimmertemperatur fermentieren – fertig ist dein selbstgemachtes Sauerkraut.